Me-Time oder auch: Ein (Me-)eting mit dir selbst

Print Friendly, PDF & Email

Es ist mittlerweile in aller Munde: Me-Time. Vom großen Stress des Alltags Abstand gewinnen, indem man sich bewusst Zeit für sich selbst nimmt. Mal wieder ein Date mit sich selbst haben. Aber seien wir mal ehrlich: Wann haben wir das das letzte Mal gemacht (obwohl dies im Nachhinein oft die bessere Alternative zum Wisch nach rechts vom letzten Tindermarathon gewesen wäre)? Bei den meisten liegt das schon eine ganze Weile zurück. Noch länger ist es wahrscheinlich her, dass du dich das letzte Mal bewusst mit den nächsten Schritten deiner Karriere- Lebens- und Wirtschaftsplanung auseinandergesetzt hast. Warum also nicht mal ein (Me-)eting mit dir selbst ansetzen?

Ein Date zu Zweit ist schön. Nicht vergessen sollte man aber die Zeit mit sich selbst!
Ein Date zu Zweit ist schön. Nicht vergessen sollte man aber die Zeit mit sich selbst!

In den Beiträgen der vergangenen Woche haben wir viel darüber gehört, was es bei Meetings zu beachten gibt, damit diese zu einer perfekten Geiselnahme werden (denn ja, echte Profis fesseln ihr Publikum). Alles, was wir die Woche besprochen haben, gilt natürlich auch für das Meeting mit dir selbst. Erstelle dir vorab eine Agenda, indem du überlegst, mit welchen Themen du dich auseinandersetzen möchtest. Mach es dir gemütlich und versorge dich mit ein paar Snacks. Plane dir vorab ein festes Zeitfenster und – ganz wichtig – auch Pausen ein. Eine Standardempfehlung für die Länge gibt es nicht. Wenn es darum geht deine Ziele festzusetzen und dir darüber klar zu werden, wo dein Weg hinführen soll, plane dir aber ruhig ein paar Stunden ein. Im weiteren Verlauf kann eine kürzere Dauer ausreichen, um immer mal wieder eine Bestandsaufnahme zu machen und gegebenenfalls Adaptionen vorzunehmen. Wir kennen es ja alle: Beim ersten Date sitzen wir stundenlang zusammen und lernen alles über die einzelnen mehr oder weniger spannenden Lebensstationen des anderen (daran denken: Expartner sind nie ein gutes Thema!). Nach einiger Zeit kennen wir einander dann so gut, dass eher aktuelle Themen besprochen und gegenseitig Updates gegeben werden. Erst wenn etwas anfängt schief und nicht nach Plan zu laufen, kommt es häufig wieder zu intensiven Gesprächen.

Auch bei einem Meeting mit sich selbst darf ein Protokoll nicht fehlen
Auch bei einem Meeting mit sich selbst darf ein Protokoll nicht fehlen

Eine Hilfe ist es, sich seine Pläne zu visualisieren, wobei deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Zumindest solltest du sie aber verschriftlichen. Achte hierbei auf deine Kommunikation! Denn ja, diese ist nicht nur gegenüber anderen wichtig, sondern fängt schon in deinem Kopf an. Berücksichtige hierbei Ziele, Nutzen, Präzision und positive Sprache. Ein Ziel, dass schon im Konjunktiv formuliert ist, wird in den seltensten Fällen erreicht werden. Zur Erfolgsüberprüfung empfehlen wir dir unser „Doktor Meet“-Bingo. Hierbei gibt es bei möglichst wenigen Treffern für dich übrigens möglichst viel zu gewinnen. Und nicht vergessen: Übung macht den Meister!

Gerade ein Sonntag ohne viele Ablenkungen von außen ist ideal für ein (Me-)eting mit dir selbst. Also warum nicht direkt heute damit starten? Wir wünschen dir dabei viel Erfolg. Bei weitergehenden Fragen sind wir hier zu erreichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.