Glück: Wie werde ich glücklich? – Optimist oder Pessimist?

Glück: Wie werde ich glücklich? – Optimist oder Pessimist?

Glück möchte jeder Mensch haben. Doch manche scheinen vom Pech verfolgt zu sein. Eine mögliche Erklärung sind Flüche, aber tatsächlich spielen auch bei der Frage „wie werde ich glücklich?“ deine Gedanken und Lebenseinstellung eine Rolle. Erfahre heute, wie dein Kopf dir Glück oder Unglück beschert.

Glück (s) – Frage: Wie werde ich glücklich?

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Wie werde ich glücklich? Ein Patentrezept für dein Glück gibt es nicht, denn deine individuellen Präferenzen müssen berücksichtigt werden.

Man nehme viel Geld, beruflichen Erfolg, einen liebevollen Partner, gute Freunde, ein schönes Häuschen, nette Nachbarn… So in etwa könnte das Rezept für das große Glück lauten. Aufmerksame Leser haben es bereits bemerkt: das kleine Wörtchen „könnte“ zeigt, dass es nicht tatsächlich so ist (Stichwort: Konjunktiv). Selbst wenn es eine Zutatenliste für dein Glück gäbe, würdest du vor der großen Herausforderung stehen, diese zu bekommen. „Wie werde ich glücklich?“ ist außerdem eine individuelle Frage, schließlich heißt es nicht „wie wird man glücklich?“. Geht es dir also um dein persönliches Glück, musst du dir darüber klar werden, was dich glücklich macht. Machen dich eine erfolgreiche Karriere oder eine intakte Familie glücklich? Benötigst du beides, um Glück zu empfinden? Macht Geld dich glücklich? Gehe deinem Glück auf die Spur, denn nur du kannst dir die Antwort auf die Frage „wie werde ich glücklich?“ geben.

Glück im Spiel, Pech in der Liebe

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Glück im Spiel, Pech in der Liebe? Deine Gedanken bestimmen, ob dich solche Sprichwörter leiten.

Wie bei so vielen Dingen im Leben spielt auch beim Erleben von Glück dein Gehirn wieder eine entscheidende Rolle. Nehmen wir beispielsweise das Sprichwort „Glück im Spiel, Pech in der Liebe“. Dieses suggeriert dir, dass du als Stelleninhaber eines tollen Jobs nicht die eine große Liebe erfahren wirst. Du sollst dich also mit dem zufrieden geben, was du hast: Glück im Beruf. Nun kommt dein Kopf ins Spiel. Glaubst du an einen Wahrheitsgehalt in diesem Spruch, erhärtet sich die Meinung in dir, dass du die Liebe nicht finden wirst. Gehst du dann mit dieser Einstellung auf die Straße, wirst du dein Glück in der Liebe nicht sehen, wenn es dir über den Weg läuft. Schließlich musst du ja deine Annahme, dass du Pech in der Liebe hast, aufrechterhalten. Dementsprechend bestimmen also deine Gedanken, ob du Glück oder Pech im Leben erfährst.

Glück im Unglück

Diese Beeinflussung deiner Wahrnehmung durch deine Gedanken wird durch verschiedene Faktoren verursacht. Bist du gut gelaunt, empfindest du eher Glück. Ist der Tag allerdings die reinste Katastrophe für dich, erwartest du bereits das nächste Unglück. Die Stimmung ist eher situationsabhängig und kann sich schnell ändern. Ein noch entscheidenderer Faktor für deine Empfänglichkeit von Glück ist deine generelle Einstellung. Als Optimist siehst du Dinge positiver. Demnach fällt es dir auch leichter in negativen Situationen etwas Positives daraus mitzunehmen. Der Pessimist dagegen ist ein klassischer Schwarzmaler. Er redet Dinge schlechter als sie sind und erwartet überall die nächste Hiobsbotschaft.

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“Glück im Unglück” ist eine Frage der Sichtweise.

Auch hier soll dir ein Beispiel die Unterschiede in der Empfindung von Glück verdeutlichen. Du hast einen Autounfall, bei welchem du dir ein Bein brichst. Polizei und Rettungsdienst sagen dir, dass du wahnsinniges Glück im Unglück hattest. Sie wären schon bei vielen vergleichbaren Unfallstätten gewesen, die nicht so glimpflich ausgingen. Der Optimist benötigt diese Information erst gar nicht, dass er Glück im Unglück hatte. Er schaut auf seine Verletzungen und das Wrack und weiß, dass er Glück hatte nicht schwerere Verletzungen davon zu tragen. Er sieht die Situation so positiv wie möglich. Der Pessimist dagegen sieht es nicht als Glück im Unglück, auch nicht wenn er dies gesagt bekommt. Er sieht sein gebrochenes Bein und sagt sich: „Andere hätten jetzt kein gebrochenes Bein. Immer trifft es mich!“. Anschließend wird eine Spirale negativer Gedanken ausgelöst: „Toll, jetzt ist das Auto kaputt. Die Reparatur kostet bestimmt eine Menge Geld. Arbeiten kann ich mit dem Bein auch nicht. Jetzt muss ich mich wochenlang zu Hause langweilen…“. Kein Wunder also, dass das Glück im Unglück nicht gesehen wird.

Wege zum Glück

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Deine Wege zum Glück definierst du selbst, indem du darauf achtest, was dich glücklich macht.

Ich habe es oben bereits angesprochen. Glück ist eine persönliche Definition. Es hängt von deiner Persönlichkeit ab, was dich wirklich glücklich macht. Demnach musst du deine Wege zum Glück selbst finden. Hierzu ist der erste Schritt dich zu fragen, was dich glücklich macht. Dies hängt in vielen Dingen auch von deinen Zielen ab. Erstelle dir eine Liste, die du bei Zieländerungen immer wieder aktualisierst. Denke aber auch an die kleinen Freuden im Leben, die dich glücklich machen. Diese werden oft übersehen, sind aber die eigentlichen Bereiter deiner Wege zum Glück. Hierzu musst du nicht nur auf Details achten, sondern auch eine negative Sichtweise überwinden. Je positiver deine Denkweise ist, desto eher hilfst du deinem Glück auf die Sprünge. Betrachte Sachverhalte also auch aus einem anderen, positiveren Blickwinkel. Dieser Perspektivenwechsel lässt dich, je mehr du in verinnerlichst und anwendest, nach und nach glücklicher werden. So bist du auf dem besten Wege zum Glück, dass du anstrebst.

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